Boertlingen
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Einladung zur Sitzung des Gemeinderates

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Dienstag, 23.09.2014 um
19.30 Uhr
im Rathaus statt.

Vorgesehene Tagesordnung:

Öffentlicher Teil:

1.      Bürgerfragen

2.      Behandlung von Bauanträgen:
a) Bauvoranfrage: Anbau an das bestehende Wohngebäude/Einbau von 2
    Dachgauben, Birenbacher Straße 11, Börtlingen-Zell
b) Verschiedenes

3.      Sanierung Trinkwasser-Erdbehälter für die Niederzone Börtlingen

4.      Bebauungsplan Wertstoffhof/Grüngut-Sammelplatz, Am Wasserturm Börtlingen; Aufstellungsbeschluss

5.       Steuerlicher Abschluss der Wasserversorgung Börtlingen 2012

6.      Feststellung der Jahresrechnung 2014 mit Rechenschaftsbericht

7.      Sanierung Dach Turn- und Festhalle/Aktueller Stand

8.      Bericht aus der Sitzung der Interessensgemeinschaft 380-kV-Leitung zum Gutachten Prof. Stigler

9.      Anfragen und Verschiedenes

Zu dieser Gemeinderatssitzung wird die Bürgerschaft herzlich eingeladen.

Die öffentlichen Sitzungsvorlagen liegen für die Zuhörer im Sitzungssaal aus, bzw. können in den nächsten Tagen am Infoständer des Rathauses abgeholt werden.

Mit freundlichem Gruß

Franz Wenka
Bürgermeister



Aufstellung Bebauungsplan „Gewerbegebiet Seele III / Erweiterung“

Öffentliche Auslegung

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 12.08.2014 beschlossen, den Bebauungsplan „Seele/III Erweiterung“ aufzustellen. Durch den Gemeinderatsbeschluss wurde das Plankonzept vom 12.08.2014 des Bürgermeisteramts Börtlingen, festgestellt.

Diesem Beschluss liegen zugrunde:

  1. Der vom Bürgermeisteramt Börtlingen, gefertigte Bebauungsplanentwurf „Seele III/Erweiterung“, vom 12.08.2014 samt Textteil und Begründung vom 12.08.2014.
  2. Der Umweltbericht des Büros factorgrün, Denzlingen, vom 21.03.2006.

Der Geltungsbereich ist aus folgendem Planausschnitt ersichtlich:

(vergleiche gesonderte Mail/ gescannter Plan)

Der Bebauungsplanentwurf mit Textteil, Begründung und Umweltbericht, sowie den örtlichen Bauvorschriften, ist in der Zeit vom 05.09.2014 bis einschließlich 07.10.2014 beim Bürgermeisteramt Börtlingen, Hauptstr. 54, während der Dienstzeiten öffentlich ausgelegt.

Während dieser Auslegungsfrist kann eine Stellungnahme schriftlich oder zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen, bleiben bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt.

Ziel und Zweck der Planung:

Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes, sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Erweiterung des bestehenden Gewerbegebietes für den örtlichen Bedarf geschaffen werden. Die Gemeinde Börtlingen verfügt in den bestehenden Gewerbegebieten Seele I und Seele II über keine aktuell bebaubaren Gewerbeflächen.

Frühzeitige Bürgerbeteiligung:

Zur Darstellung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung findet am Donnerstag, 18. September 2014, um 17.30 Uhr im Rathaussaal des Rathauses Börtlingen, Hauptstraße 54, 73104 Börtlingen, eine Informationsveranstaltung statt.

Börtlingen, den 29.08.2014

Wenka
Bürgermeister

 

 



Sanierung und Erweiterung der Paul-Roth-Schule

In den letzten Monaten hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Lehrerschaft und dem Betreuungsteam in der Paul-Roth-Schule intensiv an den Plänen zur Sanierung und Erweiterung des Schulanwesens gearbeitet. In der letzten GR-Sitzung wurden die Pläne mit voraussichtlichen Kosten von rund 1 bis 1,2 Mill. Euro erstmalig öffentlich vorgestellt. Eingangs der Beratung bedankte sich BM Wenka bei Frau Neumaier und ihren Lehrern, sowie hinsichtlich der Betreuungsarbeit bei Frau Niepold und ihrem Team für die Anregungen und Ideen, die in die Planungen eingeflossen sind. Die Paul-Roth-Schule wurde 1965 gebaut und außer laufenden Unterhaltungsarbeiten in den vergangenen 50 Jahren nicht wesentlich umgebaut. Für die aktuell knapp 60 Kinder hat die Gemeinde nun in den letzten Wochen die finanziellen Förderchancen des Sonderprogramms des Landes „Chance durch Bildung“ ergriffen um das – nach den Worten von BM Wenka – „Generationenprojekt“ mit staatlicher Unterstützung auf den Weg zu bringen. Für die voraussichtlichen Gesamtkosten von 1 bis 1,2 Mill. Euro rechnet man mit Zuschüssen aus der Fachförderung und dem Ausgleichstock von knapp 650.000 €. Laut BM Wenka ein Grund mehr das Projekt jetzt anzupacken, weil die künftige Schulbauförderung bei kleinen Grundschulen wohl Verzögerungen von mindestens 4 bis 5 Jahre ergeben hätte. Nachdem man schon fast 8 Jahre immer wieder über Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen diskutiere, wäre dies nicht akzeptabel gewesen. Die Baukosten umfassen nicht nur die notwendigen räumlichen Ergänzungen, sondern auch eine komplette energetische Sanierung und die Erneuerung der Heizungszentrale für Schule, Lehrschwimmbad und Kindergarten. Im Gemeinderat wurde auch die Entwicklung der Kinderzahlen in den nächsten Jahren beraten. Hier sieht man eine deutliche Steigerung, auch angesichts der gegenwärtigen Situation im Kinderhaus Grashüpfer. Im Gremium wurde auch insbesondere auf die Bestandsgarantie der kleinen ländlichen Grundschulen und ihrer Bedeutung für die Dorfgemeinschaft verwiesen.

Die Planung sieht einen eingeschossigen Anbau in westlicher Richtung mit rund
280 m²  Fläche vor. Darunter ein zusätzlich vorgelagertes Treppenhaus als weitere Fluchtmöglichkeit für das Obergeschoss, ein Arzt- und Elternsprechzimmer, sowie Betreuungsräume mit insgesamt knapp 115 m². Gemeinsam mit der eingegliederten Küche (23 m²), wird dieser Bereich flexibel als Mensa genutzt und steht in den übrigen Zeiten auch für den normalen Schulbetrieb zur Verfügung.

Ein besonderes Anliegen war die Integration der WC-Anlagen in das Hauptgebäude. Im neuen Anbau werden diese auf einer Fläche von 40 m² komplett neu geschaffen. Dies gibt dem gegenüber im östlichen Erdgeschoss eine Raumreserve von knapp
70 m² für die dringend benötigte Lernmittelräume. In diesem Zusammenhang soll auch über eine kleine Erweiterung des Foyers nachgedacht werden.

Der Anbau ermöglicht es, dass für den allgemeinen Schulbetrieb ein weiteres Mehrzweckzimmer bereitgestellt werden kann. Damit möchte man in Abstimmung mit der Schule den künftigen Anforderungen an die Bildungspläne der Grundschulen gerecht werden. Auch die Thematik Brandschutzsicherheit, neue Elektroinstallation und evtl. der Einbau eines Aufzuges, werden in der Sanierungsmaßnahme abgedeckt.

Die weiteren Baudetails, sowie ein konsequentes Kostencontrolling, werden gemeinsam mit dem Gemeinderat umgesetzt.

Die Gemeinderatsdebatte machte auch deutlich, dass ursprüngliche Pläne für ein zweigeschossiges Gebäude zwar für die Anforderungen optimal, aber letztlich für die Gemeinde derzeit finanziell nicht darstellbar gewesen wären. Die Option eines Aufbaus möchte man sich durch die Erdgeschossplanung jetzt offen halten. Im Zusammenhang mit den Bauplänen wird man sich gemeinsam mit der Schule auch noch gesondert dem Thema Parkplätze und Schulhof widmen. Sofern die staatlichen Zuschüsse wie erwartet fließen, beabsichtigt die Gemeinde noch im Herbst 2014 mit dem westlichen Anbau zu beginnen. Der Altbau, sowie der jetzige Toilettentrakt und die allgemeinen Sanierungsmaßnahmen sollen dann in den Sommerferien 2015 realisiert werden. Die von dem Architekturbüro Dauner bereits im Rahmen einer städtebaulichen Untersuchung anlässlich des Kindergartenanbaus entwickelte Planung, wurde in der jetzt zunächst abgeschlossenen Planungsphase insbesondere für ihre Funktionalität und Ausstrahlung gelobt. Sie ermöglicht darüber hinaus der Gemeinde einen Schulbetrieb während der einzelnen Bauphasen und erspart insoweit teure Containerlösungen als Ersatz für Schulräume.

Die ersten Entwurfspläne sind im Rathausfoyer aktuell ausgestellt.

    



     

 
 
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