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19. Börtlinger Adventszauber

- Samstag, 29.11.2014, 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr  Festhalle Börtlingen –

Die Vorzeichen für die besinnliche Jahreszeit sind vielerorts erkennbar. Auch in Börtlingen sind die Vorbereitungen zum 19. Börtlinger Adventszauber in vollem Gange. Im Rahmen des Dorf-Weihnachtsmarktes erwarten die Besucher ausschließlich örtliche und regionale Produkte, Kunsthandwerk und ein ansprechendes Begleitprogramm. Der kleine aber feine Markt unter dem Motto „Adventszauber“ ist im Schurwald und im angrenzenden Remstal längst kein Geheimtipp mehr. Bietet er jedoch eine besondere Gelegenheit für erste Weihnachtsgeschenke, schmackhaftes Mittagessen bzw. eine vielfältige Kaffeetafel. Für die Börtlinger selbst ist der 19. Dorf-Weihnachtsmarkt ein beliebter Treffpunkt in der Vorweihnachtszeit.

Der Weihnachtsmarkt wird um 11.00 Uhr von dem Geigenensemble der Schurwald-Musikschule eröffnet und im Verlauf des Nachmittags sorgt gegen 16.00 Uhr der Kinder- und Jugendchor des Liederkranzes Börtlingen für erste weihnachtliche Klänge.

Wie in jedem Jahr erwartet die Besucher eine Kinderbetreuung und man hört auch, dass der Nikolaus sich wieder auf den Weg nach Börtlingen machen wird.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch aus der Schurwaldregion.

Gemeinde Börtlingen und das Weihnachtsmarkt-Team



Einladung zur Sitzung des Gemeinderates

Die nächste Sitzung des Gemeinderates findet am Dienstag den 25.11.2014 um 19.30 Uhr im Rathaussaal statt.

Vorgesehene Tagesordnung:

Öffentlicher Teil:

  1. Bürgerfragen
  2. Ehrung von Blutspendern
  3. Integriertes Quartierskonzept der Energieagentur des Landkreises Göppingen; Abschlussbericht
  4. Steuerlicher Abschluss der Wasserversorgung Börtlingen 2013
  5. Kalkulation der Wassergebühren für das Haushaltsjahr 2015
  6. Stand der Bebauungsplanverfahren „Seele III/Erweiterung“ und „Wertstoffhof/Sammelplatz für Grüngut“
  7. Betriebsplan 2015 der Forstwirtschaft
  8. Anfragen und Verschiedenes
  9. Bekanntgaben

Eine nichtöffentliche Sitzung schließt sich an.

Zu dieser Gemeinderatssitzung wird die Bürgerschaft herzlich eingeladen.

Die öffentlichen Sitzungsvorlagen liegen für die Zuhörer im Sitzungssaal aus bzw. können in den nächsten Tagen am Infoständer des Rathauses abgeholt werden.

Mit freundlichem Gruß

Franz Wenka
Bürgermeister



Sanierung und Erweiterung der Paul-Roth-Schule

In den letzten Monaten hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Lehrerschaft und dem Betreuungsteam in der Paul-Roth-Schule intensiv an den Plänen zur Sanierung und Erweiterung des Schulanwesens gearbeitet. In der letzten GR-Sitzung wurden die Pläne mit voraussichtlichen Kosten von rund 1 bis 1,2 Mill. Euro erstmalig öffentlich vorgestellt. Eingangs der Beratung bedankte sich BM Wenka bei Frau Neumaier und ihren Lehrern, sowie hinsichtlich der Betreuungsarbeit bei Frau Niepold und ihrem Team für die Anregungen und Ideen, die in die Planungen eingeflossen sind. Die Paul-Roth-Schule wurde 1965 gebaut und außer laufenden Unterhaltungsarbeiten in den vergangenen 50 Jahren nicht wesentlich umgebaut. Für die aktuell knapp 60 Kinder hat die Gemeinde nun in den letzten Wochen die finanziellen Förderchancen des Sonderprogramms des Landes „Chance durch Bildung“ ergriffen um das – nach den Worten von BM Wenka – „Generationenprojekt“ mit staatlicher Unterstützung auf den Weg zu bringen. Für die voraussichtlichen Gesamtkosten von 1 bis 1,2 Mill. Euro rechnet man mit Zuschüssen aus der Fachförderung und dem Ausgleichstock von knapp 650.000 €. Laut BM Wenka ein Grund mehr das Projekt jetzt anzupacken, weil die künftige Schulbauförderung bei kleinen Grundschulen wohl Verzögerungen von mindestens 4 bis 5 Jahre ergeben hätte. Nachdem man schon fast 8 Jahre immer wieder über Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen diskutiere, wäre dies nicht akzeptabel gewesen. Die Baukosten umfassen nicht nur die notwendigen räumlichen Ergänzungen, sondern auch eine komplette energetische Sanierung und die Erneuerung der Heizungszentrale für Schule, Lehrschwimmbad und Kindergarten. Im Gemeinderat wurde auch die Entwicklung der Kinderzahlen in den nächsten Jahren beraten. Hier sieht man eine deutliche Steigerung, auch angesichts der gegenwärtigen Situation im Kinderhaus Grashüpfer. Im Gremium wurde auch insbesondere auf die Bestandsgarantie der kleinen ländlichen Grundschulen und ihrer Bedeutung für die Dorfgemeinschaft verwiesen.

Die Planung sieht einen eingeschossigen Anbau in westlicher Richtung mit rund
280 m²  Fläche vor. Darunter ein zusätzlich vorgelagertes Treppenhaus als weitere Fluchtmöglichkeit für das Obergeschoss, ein Arzt- und Elternsprechzimmer, sowie Betreuungsräume mit insgesamt knapp 115 m². Gemeinsam mit der eingegliederten Küche (23 m²), wird dieser Bereich flexibel als Mensa genutzt und steht in den übrigen Zeiten auch für den normalen Schulbetrieb zur Verfügung.

Ein besonderes Anliegen war die Integration der WC-Anlagen in das Hauptgebäude. Im neuen Anbau werden diese auf einer Fläche von 40 m² komplett neu geschaffen. Dies gibt dem gegenüber im östlichen Erdgeschoss eine Raumreserve von knapp
70 m² für die dringend benötigte Lernmittelräume. In diesem Zusammenhang soll auch über eine kleine Erweiterung des Foyers nachgedacht werden.

Der Anbau ermöglicht es, dass für den allgemeinen Schulbetrieb ein weiteres Mehrzweckzimmer bereitgestellt werden kann. Damit möchte man in Abstimmung mit der Schule den künftigen Anforderungen an die Bildungspläne der Grundschulen gerecht werden. Auch die Thematik Brandschutzsicherheit, neue Elektroinstallation und evtl. der Einbau eines Aufzuges, werden in der Sanierungsmaßnahme abgedeckt.

Die weiteren Baudetails, sowie ein konsequentes Kostencontrolling, werden gemeinsam mit dem Gemeinderat umgesetzt.

Die Gemeinderatsdebatte machte auch deutlich, dass ursprüngliche Pläne für ein zweigeschossiges Gebäude zwar für die Anforderungen optimal, aber letztlich für die Gemeinde derzeit finanziell nicht darstellbar gewesen wären. Die Option eines Aufbaus möchte man sich durch die Erdgeschossplanung jetzt offen halten. Im Zusammenhang mit den Bauplänen wird man sich gemeinsam mit der Schule auch noch gesondert dem Thema Parkplätze und Schulhof widmen. Sofern die staatlichen Zuschüsse wie erwartet fließen, beabsichtigt die Gemeinde noch im Herbst 2014 mit dem westlichen Anbau zu beginnen. Der Altbau, sowie der jetzige Toilettentrakt und die allgemeinen Sanierungsmaßnahmen sollen dann in den Sommerferien 2015 realisiert werden. Die von dem Architekturbüro Dauner bereits im Rahmen einer städtebaulichen Untersuchung anlässlich des Kindergartenanbaus entwickelte Planung, wurde in der jetzt zunächst abgeschlossenen Planungsphase insbesondere für ihre Funktionalität und Ausstrahlung gelobt. Sie ermöglicht darüber hinaus der Gemeinde einen Schulbetrieb während der einzelnen Bauphasen und erspart insoweit teure Containerlösungen als Ersatz für Schulräume.

Die ersten Entwurfspläne sind im Rathausfoyer aktuell ausgestellt.

    



     

 
 
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