Boertlingen
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Aus dem Gemeinderat

- Kurzberichte -

1) Das Einvernehmen zu folgenden Bauanträgen wurde erteilt:

a)     Erstellung eines Carports, Talstraße 18, Börtlingen

b)     Erstellung eines Carports, Ortsstraße 24, Börtlingen-Breech

c)      Erstellung eines Carports mit 2 Stellplätzen, Haldenstraße 6, Börtlingen

d)     Bauvoranfrage: Erstellung eines Werkstattgebäudes mit Wohnung, Am Wasserturm 14, Gewerbegebiet Seele
Die Bauvoranfrage auf einem gemeindeeigenen Gewerbebauplatz wurde im Wesentlichen gebilligt. Verschiedene Vorschläge ergaben sich im Gremium hinsichtlich des Gebäudeabstandes zur Straße.

2) Plattform-Hebelift am Haupteingang Turn- und Festhalle Börtlingen
Um den Behindertenzugang am Haupteingang zur Turn- und Festhalle für Rollstuhlfahrer, aber auch allgemein Menschen mit Behinderungen zu optimieren, wurde die Firma „Leben ohne Barrieren“, Mössingen, mit der Lieferung und Montage eines Plattformliftes zur Gesamtsumme von Brutto 10.579,10 € beauftragt.

Die Bauausführung erfolgt im Zusammenhang mit der Dachsanierung der Turn- und Festhalle, nachdem an der bestehenden Dachrinnenanlage verschiedene Änderungen vorzunehmen sind.

3) Vergabe Abbruch ehemaliges Wohngebäude Hauptstraße 79, Börtlingen
Die Gemeinde hat die seit längerem bestehende Baulücke an der Hauptstraße im Bereich der ehemaligen Gebäude Hauptstraße 81/83 an eine Familie für ein Neubauprojekt veräußert. In diesem Zusammenhang wurden nun auch die Abbrucharbeiten für das südlich angrenzende Gemeindegebäude Hauptstraße 79, vergeben. Im Rahmen einer Ausschreibung war die Firma Zlöbl, Ebersbach, mit einer Angebotssumme von 15.475,95 € preisgünstigster Bieter. Der Preisrahmen ging in der Ausschreibung bis ca. 22.500 €.

3) Bebauungsplan Wertstoffhof und Grüngut-Sammelplatz, Flst. 145,
    Am Wasserturm Börtlingen
Das von der Gemeinde beauftragte Ing.-Büro Straub, Donzdorf, hat erste Planungsideen als Grundlage für den Bebauungsplan vorgelegt. Bekanntlich muss die Gemeinde für den Bau des Wertstoffhofes einen gesonderten Bebauungsplan aufstellen. Die Ausarbeitung hat sich durch die Notwendigkeit auch den Grüngut-Sammelplatz dort zu platzieren in den letzten Wochen etwas verzögert.

Zwischenzeitlich hat sowohl die Region Stuttgart, als auch die Landeswasserversorgung ihre grundsätzliche Zustimmung zum Bau der Entsorgungseinrichtung erteilt. Verschiedene technische Anregungen der LW Stuttgart müssen allerdings noch umgesetzt und ihre Auswirkungen auf die Gesamtkosten erörtert werden. Der Gemeinderat wird in Kürze sich im Rahmen eines Ortstermins über die räumliche Ausdehnung und endgültige Einordnung in die dortige Landschaft informieren.

4) Bebauungsplan „Seele III/Erweiterung“; Feststellung des Entwurfs
Nachdem die Notwendigkeit zur Ansiedlung von zwei bestehenden Gewerbebetrieben gegeben ist, muss die Gemeinde den bestehenden Bebauungsplan „Gewerbegebiet Seele III“ erweitern. Der Entwurf wurde vom Gemeinderat auf der Grundlage der bisherigen Abstimmungsgespräche mit den Trägern öffentlicher Belange eingehend diskutiert und abgewogen. Entsprechend der Anregungen aus dem bisherigen Verfahren wird der nördliche Bereich des Gewerbegebiets als „Gewerbegebiet GE“ ausgewiesen. Der südliche Bereich bleibt „eingeschränktes Gewerbegebiet“. Durch diese Nutzungsfestlegung sind künftig baurechtlich auch „die das Wohnen störende Gewerbebetriebe“ zulässig. Dies war baurechtlich Grundlage für die Ansiedlungsabsichten.

Gemeinsam mit dem Gremium war sich BM Wenka einig, dass die Entwicklung des örtlichen Gewerbes unterstützt werden muss. Nachdem sämtliche Gewerbegrundstücke ausschließlich von der Gemeinde  veräußert werden, hat die Gemeinde auch künftig ein entscheidendes Mitspracherecht.

Die nördliche Baulinie wird vom ursprünglichen Abstand von 10 Meter zum angrenzenden Feldweg auf nunmehr 9 Meter Abstand verlegt.

Der Entwurf wurde vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Er wird in Kürze öffentlich ausgelegt und es findet eine Informationsveranstaltung statt.

Weitere Berichte im nächsten Schurwaldboten.



Börtlingen Open/Air erst 2015

Aus organisatorischen und personellen Gründen wird die ursprünglich gemeinsam mit dem Musikverein Börtlingen geplante Veranstaltung am 13.09.2014 um 1 Jahr auf 2015 neu terminiert. Natürlich findet das 19. Kuttlafest mit Bücherflohmarkt am Sonntag, 14.09.2014 statt.

Näheres in Kürze unter Vereinsnachrichten.



Öffnungszeiten des Rathauses über die Sommerferien

Während der Sommerferien bis einschließlich 12.09.2014 bietet das Rathaus den Service des Bürgeramtes wie folgt an:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag         8.30 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag                                       14.00 Uhr bis 18.00 Uhr 

Um Beachtung und Verständnis wird gebeten.

In dringenden und unaufschiebbaren Fällen in Standesamtsangelegenheiten erreichen Sie darüber hinaus auch Bürgermeister Wenka unter
Telefon 0170-8684044.



Sanierung und Erweiterung der Paul-Roth-Schule

In den letzten Monaten hat der Gemeinderat gemeinsam mit der Lehrerschaft und dem Betreuungsteam in der Paul-Roth-Schule intensiv an den Plänen zur Sanierung und Erweiterung des Schulanwesens gearbeitet. In der letzten GR-Sitzung wurden die Pläne mit voraussichtlichen Kosten von rund 1 bis 1,2 Mill. Euro erstmalig öffentlich vorgestellt. Eingangs der Beratung bedankte sich BM Wenka bei Frau Neumaier und ihren Lehrern, sowie hinsichtlich der Betreuungsarbeit bei Frau Niepold und ihrem Team für die Anregungen und Ideen, die in die Planungen eingeflossen sind. Die Paul-Roth-Schule wurde 1965 gebaut und außer laufenden Unterhaltungsarbeiten in den vergangenen 50 Jahren nicht wesentlich umgebaut. Für die aktuell knapp 60 Kinder hat die Gemeinde nun in den letzten Wochen die finanziellen Förderchancen des Sonderprogramms des Landes „Chance durch Bildung“ ergriffen um das – nach den Worten von BM Wenka – „Generationenprojekt“ mit staatlicher Unterstützung auf den Weg zu bringen. Für die voraussichtlichen Gesamtkosten von 1 bis 1,2 Mill. Euro rechnet man mit Zuschüssen aus der Fachförderung und dem Ausgleichstock von knapp 650.000 €. Laut BM Wenka ein Grund mehr das Projekt jetzt anzupacken, weil die künftige Schulbauförderung bei kleinen Grundschulen wohl Verzögerungen von mindestens 4 bis 5 Jahre ergeben hätte. Nachdem man schon fast 8 Jahre immer wieder über Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen diskutiere, wäre dies nicht akzeptabel gewesen. Die Baukosten umfassen nicht nur die notwendigen räumlichen Ergänzungen, sondern auch eine komplette energetische Sanierung und die Erneuerung der Heizungszentrale für Schule, Lehrschwimmbad und Kindergarten. Im Gemeinderat wurde auch die Entwicklung der Kinderzahlen in den nächsten Jahren beraten. Hier sieht man eine deutliche Steigerung, auch angesichts der gegenwärtigen Situation im Kinderhaus Grashüpfer. Im Gremium wurde auch insbesondere auf die Bestandsgarantie der kleinen ländlichen Grundschulen und ihrer Bedeutung für die Dorfgemeinschaft verwiesen.

Die Planung sieht einen eingeschossigen Anbau in westlicher Richtung mit rund
280 m²  Fläche vor. Darunter ein zusätzlich vorgelagertes Treppenhaus als weitere Fluchtmöglichkeit für das Obergeschoss, ein Arzt- und Elternsprechzimmer, sowie Betreuungsräume mit insgesamt knapp 115 m². Gemeinsam mit der eingegliederten Küche (23 m²), wird dieser Bereich flexibel als Mensa genutzt und steht in den übrigen Zeiten auch für den normalen Schulbetrieb zur Verfügung.

Ein besonderes Anliegen war die Integration der WC-Anlagen in das Hauptgebäude. Im neuen Anbau werden diese auf einer Fläche von 40 m² komplett neu geschaffen. Dies gibt dem gegenüber im östlichen Erdgeschoss eine Raumreserve von knapp
70 m² für die dringend benötigte Lernmittelräume. In diesem Zusammenhang soll auch über eine kleine Erweiterung des Foyers nachgedacht werden.

Der Anbau ermöglicht es, dass für den allgemeinen Schulbetrieb ein weiteres Mehrzweckzimmer bereitgestellt werden kann. Damit möchte man in Abstimmung mit der Schule den künftigen Anforderungen an die Bildungspläne der Grundschulen gerecht werden. Auch die Thematik Brandschutzsicherheit, neue Elektroinstallation und evtl. der Einbau eines Aufzuges, werden in der Sanierungsmaßnahme abgedeckt.

Die weiteren Baudetails, sowie ein konsequentes Kostencontrolling, werden gemeinsam mit dem Gemeinderat umgesetzt.

Die Gemeinderatsdebatte machte auch deutlich, dass ursprüngliche Pläne für ein zweigeschossiges Gebäude zwar für die Anforderungen optimal, aber letztlich für die Gemeinde derzeit finanziell nicht darstellbar gewesen wären. Die Option eines Aufbaus möchte man sich durch die Erdgeschossplanung jetzt offen halten. Im Zusammenhang mit den Bauplänen wird man sich gemeinsam mit der Schule auch noch gesondert dem Thema Parkplätze und Schulhof widmen. Sofern die staatlichen Zuschüsse wie erwartet fließen, beabsichtigt die Gemeinde noch im Herbst 2014 mit dem westlichen Anbau zu beginnen. Der Altbau, sowie der jetzige Toilettentrakt und die allgemeinen Sanierungsmaßnahmen sollen dann in den Sommerferien 2015 realisiert werden. Die von dem Architekturbüro Dauner bereits im Rahmen einer städtebaulichen Untersuchung anlässlich des Kindergartenanbaus entwickelte Planung, wurde in der jetzt zunächst abgeschlossenen Planungsphase insbesondere für ihre Funktionalität und Ausstrahlung gelobt. Sie ermöglicht darüber hinaus der Gemeinde einen Schulbetrieb während der einzelnen Bauphasen und erspart insoweit teure Containerlösungen als Ersatz für Schulräume.

Die ersten Entwurfspläne sind im Rathausfoyer aktuell ausgestellt.

    



     

 
 
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