Aktuelles aus Börtlingen

-Schneller als geplant-

„Bestes Bauwetter und eine kompetente Baufirma haben die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts zur Sanierung der Ortsdurchfahrt beflügelt. Auch haben wir sehr viel Verständnis und konstruktives Mitwirken bei den beteiligten Grundstückseigentümern gefunden.“ BM Franz Wenka zeigte sich sehr zufrieden anlässlich der Einbringung des ersten Schwarzbelags auf der neugestalteten Kreisstraße. Dadurch ist es der Gemeinde nun möglich, in den Sommerferien den Nord-Süd Verkehr bereits über die neugebaute Straße zu führen. „Eine Entlastung der Umleitungsstrecke Haldenstraße war uns sehr wichtig. Die Beeinträchtigung für die Bewohner in dem sonst ruhigen Wohnquartier war schon enorm“, so der Bürgermeister.

Im September geht es nun mit dem Ausbau der Gehwege, Vorgärten und der Straßenbeleuchtung weiter. Der nächste Bauabschnitt zwischen Einmündung Ödweilerhofstraße und nördlicher Ortsausgang wird dann voraussichtlich ab Oktober in Angriff genommen.

Börtlingen „Beflügelt“

Die Gemeinde Börtlingen ist Zug um Zug dabei, ihr Erscheinungsbild nach außen zu modernisieren. Broschüren des Rathauses, die Internetseite, die amtlichen Briefbögen und die Fahnen mit dem modernen Signet vor dem Rathaus zeigen dies seit geraumer Zeit. Nun waren auch die ohnehin sanierungsbedürftigen Ortsbegrüßungsschilder an der Reihe.

Die neue Begrüßungsform zeigt eine moderne aufgeschlossene Wohngemeinde, eben das „Dorf in dem sich´s leben lässt“.

Zentrales Element ist der „Börtlinger Flügel“, abgeleitet von dem offiziellen Wappen der zwei Adlerschwingen zeigt.

Seit der 800 Jahr Feier 2002 wissen die Börtlinger allerdings auch, dass es sich dabei um ein „Wappenirrtum“ aus dem Jahr 1954 handelt. Die Darstellung im Württembergischen Wappenbuch von J. Siebmacher von 1948 war hinsichtlich der Zuordnung der Wappennamen missverständlich. So erhielt Börtlingen an Stelle des „Gabeleisen-Wappens“ der früheren Börtlinger Herren von Bertnang die Adlerschwingen der Gemeinde Benzingen.

Das „Wappenirrtum“ haben die Börtlinger dann 2002 offiziell korrigiert. Man hat sich mit Speisen und Getränken bei der Gemeinderatsabordnung der Gemeinde Benzingen für die Verwechslung entschuldigt. Zug um Zug erhielt man dann die offizielle Erlaubnis dieses Wappen auch weiterhin zu führen.

„Dieser historische Irrtum hatte auch was Gutes. Seine friedlichen Schwingen passen sehr gut zu den Börtlinger mit ihrem ausgeprägten Gemeinschaftsgeist“, so BM Wenka.

Sperrung der Gemeindeverbindungsstraße Zachersmühle

Die Zachersmühle, Adelberg, richtet am 18.08. und 19.08.2018 ein großes „Eselfest“ aus. Es werden an den beiden Veranstaltungstagen und insbesondere sonntags eine größere Anzahl Besucher erwartet. Nach Vorgesprächen mit der Polizei und der Verkehrsschau hat man sich dazu entschieden, am Sonntag, 19.08.2018, die Gemeindeverbindungsstraße von der Zachersmühle nach Börtlingen in beiden Richtungen für den Fahrzeugverkehr zu sperren. Die Sperrung gilt von 10 – 17 Uhr.

Um Vormerkung wird jetzt bereits gebeten.

Straßenbeleuchtung – Wartung durch die Netze BW

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, defekte Straßenlampen bzw. Störungen in der Straßenbeleuchtung dem Rathaus (Telefon 07161/95331-0, E-Mail: rathaus@boertlingen.de) zu melden. Somit können die Fehler durch die Netzte BW behoben und dadurch ein komplett funktionierendes Straßenbeleuchtungsnetz gewährleistet werden. Die nächste Turnusfahrt findet in der Woche vom 03.09. bis 07.09.2018 statt.

Bäcker und Metzger gehören zum Dorf

Nach der NWZ Göppingen hat vergangene Woche nun auch die Stuttgarter Zeitung das Thema „Bäckereifiliale in Börtlingen“ aufgegriffen und über diese Besonderheit berichtet.

Das ganze Thema ist für uns Börtlinger eigentlich selbstverständlich. Der sprichwörtliche Gemeinschaftsgeist den man Börtlingen immer schon zugesprochen hat, kommt in der Übergangslösung „Bäcker im Rathaus“ bestens zum Ausdruck.

Schon jetzt gibt es die überwiegende Anzahl von Dörfern unter 3.000 Einwohner, bei denen die Nahversorgung weggebrochen ist. Wir haben in Börtlingen noch den Bäcker, Arzt, Banken, Gaststätten, Friseur und viele Handwerker und wir haben auch noch die Landmetzgerei Mühleisen, für die es – wie für alle außerordentlich wichtig ist – das Motto „Wir sind Börtlinger und hier kaufen wir auch ein,“ zu beachten. „In diesem Sinne beflügelt ein Geschäft das Andere“, so BM Wenka kürzlich in der GR-Sitzung. Der Erhalt der örtlichen Nahversorgung ist auch immer wieder zentrales Thema in den jährlichen Zukunftswerkstätten des Gremiums, aber auch eine tägliche Aufgabe im Sinne der Wirtschaftsförderung.

Nahstehend der Artikel aus der Stuttgarter Zeitung (Von Corinna Meinke)

Asyl für Brezeln, Brötchen und Kuchen

Nahversorgung

Weil die Bäckereifiliale in Börtlingen obdachlos geworden ist und sich in der Ortsmitte kein freier Laden fand, dient nun das Foyer des Rathauses übergangsweise als Verkaufsstation. „Der Bäcker muss im Dorf bleiben“, sagt der Bürgermeister.

Oben duftet es im Börtlinger Rathaus nach frischem Brot, und in der kleinen Werkstatt im Untergeschoss hängt der typische Gummigeruch von neuen Fahrradschläuchen. Schon seit acht Jahren werden in dem Fahrradstall Mountainbikes und Rennräder repariert, während die Bäckerei Kauderer erst seit vier Wochen unter dem Dach der Verwaltung Asyl gefunden hat. 

„Der Bäcker muss im Dorf bleiben", sagt Franz Wenka und bringt damit seine Sicht zur Nahversorgung auf den Punkt. Als der Bürgermeister der 1700 Seelen zählenden Schurwaldgemeinde erfuhr, dass der örtliche Bäcker den Pachtvertrag für seinen Verkaufspavillon nicht verlängern konnte und der avisierte Laden noch im Bau war und erst im Winter fertig sein wird, setzte er alle Hebel in Bewegung. Es fand sich aber kein leer stehender Laden in der Hauptstraße, zumal es im Börtlinger Zentrum neben einer Landmetzgerei, einem Friseur und einem Gasthaus keine weiteren Einrichtungen zur Nahversorgung gibt. Also bot er kurzerhand das Foyer des Rathauses als Verkaufsfläche an. Seither gehen süße Stückchen und Brezeln, Kuchen und Brötchen im Eingangsbereich der Verwaltung über die Theke. Und wenn im Rathaus das Kaffeepulver ausgeht, kann der Nachschub per Zuruf geordert werden. Sogar Nudeln, Mehl, Zucker und H-Milch stehen neben dem Treppenaufgang für Kunden bereit. Und die sind ganz begeistert von dem Börtlinger Provisorium.

„Das war eine sehr gute Idee", sagt eine Frau, die drei Häuser weiter in besagter Metzgerei als Verkäuferin hinter der Theke steht. Es könne nicht sein, findet sie, dass die Leute für jedes Brötchen in den Nachbarort fahren müssen. ,,Hier gibt es auch viele alte Menschen, die sind nicht mehr mobil, und drei Euro für den Bus sind für viele Rentner sowieso zu teuer", vermutete sie. ,,Ich finde es richtig gut, wie das hier von der Verwaltung organisiert wird", lobt ein Börtlinger, der in der Bank nebenan seine Überweisungen erledigt. ,,Hier ist es Hoch schnuckelig" bestätigt eine Kundin, die noch schnell ein Brot fürs Vesper besorgt und mit der Verkäuferin Andrea Kohnemann einen kurzen Schwatz hält.

Ja, der Zusammenhalt im Dorf sei eng und gut, erklärt die Börtlingerin, die abwechselnd mit zwei Kolleginnen die kleinste von insgesamt 15 Kauderer-Filialen betreut. Das habe sich auch immer bei dem Pfingstturnier der Handballer gezeigt, für das Börtlingen über die Kreisgrenzen hinaus bekannt war. Leider gebe es seit zwei Jahren niemanden mehr im TV Börtlingen, der das Großereignis organisieren wolle.

Aber auch kleine Verbesserungen brächten den Ort voran. Kohnemann öffnet die Tür zum Ratssaal und erzählt, dass hier alle 14 Tage der Kaffeenachmittag für Senioren stattfinde – noch so eine noble Geste der Verwaltung, solange die neue Bäckerfiliale samt Café nicht fertig sei.

Natürlich sei es im Foyer viel enger als in dem bisherigen Verkaufspavillon an der Hauptstraße, und das Sortiment sei dadurch ein wenig geschrumpft. Doch die Kunden zeigten viel Verständnis – sogar für die kalten Brezeln. „Wir haben keinen Platz für einen Ofen und lassen deshalb alles aus der Filiale in Birenbach kommen“, erklärt die Verkäuferin, die wegen der kleinen Maschine momentan auch keinen Cappuccino anbieten kann und mangels Wasseranschluss das Geschirr zum Abwaschen runter in den Keller trägt.

Aber einen frischen Kaffee kann man sich auch in der Interimslösung schmecken lassen. Für Eilige bietet sich der Stehtisch neben den Amtlichen Bekanntmachungen an. Wer mehr Zeit hat, kann es sich auf dem hübschen Rathausplatz gemütlich machen.

„Endlich ist auf dem Platz mal etwas los“, meint eine einstige Dorfbewohnerin, die auf Besuch ist, und setzt sich zum Plausch mit Verwandten nieder. Eine weitere Kundin ruft dem Bürgermeister gut gelaunt zu, die Bestuhlung und der Cafébetrieb müssten unbedingt auf Dauer so bleiben. Auch der Bäckermeister Michael Kauderer ist mit dem Provisorium zufrieden. Wichtig sei die zentrale Lage, weil die motorisierte Kundschaft nur kurz anhalte, um einzukaufen. Sein Familienbetrieb mit Sitz in Gingen, in dem 165 Menschen arbeiten, habe sich auf Standorte in kleineren Orten spezialisiert. Dort sei die Kundschaft treuer, und die Pachtbeträge seien günstiger.

Eine Bäckereifiliale, die in einem Supermarkt oder in der Immobilie eines Bauträgers untergebracht ist, schlage dagegen mit der drei- bis vierfachen Pacht zu Buche. „Da ist mir das Einzelrisiko zu hoch“, erklärt der Unternehmer. Im Börtlinger Rathaus fällt die Pacht sogar besonders gering aus. Die Kommune berechne nur die Nebenkosten, so der Bürgermeister Wenka: „Das ist für uns Wirtschaftsförderung.“


Schulweg- und Kindergartenweg Baustelle Ortsdurchfahrt

Das Bürgermeisteramt hat die Eltern im Baugebiet Bild darüber informiert, dass auch während der jetzigen Bauphase der östliche Gehweg an der Hauptstraße als Kindergarten- und Schulweg genutzt werden kann. Die Eltern wurden gebeten, ihre Kinder auf die besondere Vorsicht entlang der Baustelle hinzuweisen.

Im Bereich der Umleitungsstrecke Haldenstraße sind die Verhältnisse etwas beengend. Als reine Vorsichtsmaßnahme hat die Gemeinde dort Hinweise auf den Kindergarten- und Schulweg anbringen lassen. Damit soll auch erreicht werden, dass die Autofahrer das Gebot der reduzierten Geschwindigkeit in diesem Bereich auch beachten.

Familienhandbuch des Landkreises Göppingen ist da!

 

Der Landkreis Göppingen hat gemeinsam mit interessierten Kommunen ein Handbuch für Eltern entwickelt. Auch Börtlingen hat an diesem Projekt teilgenommen und wir freuen uns nun, dass ab jetzt das Familienhandbuch ausgegeben werden kann. In erste Linie wendet sich das Angebot an frischgebackene Eltern, weshalb das Handbuch beim Glückwunschbesuch der Gemeinde überreicht wird. Aber auch für Familien mit älteren Kindern ist der Ordner interessant und kann während unserer Öffnungszeiten abgeholt werden. 

Das Handbuch informiert über folgende Themen:

  • Angebote im Landkreis Göppingen
  • Landkreisbezogene Beratungs- und Unterstützungsangebote
  • Familienthemen:
    • Rechtliche Fragen
    • Finanzielle Fragen
    • Pädagogische Themen
    • Gesundheit
  • Angebote der Gemeinde Börtlingen
  • Checkliste für die Geburt
  • Wichtige Telefonnummern.

Der Ordner bietet daneben auch Platz für persönliche Angelegenheiten: Schriftverkehr L-Bank aufgrund Elterngeld, Kalender Spielgruppe, Kita-Vertrag, u.s.w müssen nicht mehr gesucht werden und sind stets griffbereit.

Zebra, Nashorn und Co. gibt es übrigens von der Gemeinde für unsere Neugeborenen – neben der traditionellen Stärkung für die Mamas!

Wertstoffhof Börtlingen – Neuerungen bei der Müllentsorgung ab 01.01.2018

 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb arbeitet seit Jahresbeginn mit einem neuen Wertstoffhofkonzept. Neben der Gebührenfreiheit für Kleinmengen Bauschutt wurde nun wieder eine Abgabemöglichkeit für Batterien geschaffen.

Die Änderungen im Überblick: 

Bauschutt:

Es werden auf dem Wertstoffhof  Kleinmengen bis maximal 20 Liter kostenlos angenommen. Größere Mengen bis max. 0,5 m³ werden nur noch in den drei Wertstoffzentren (beim Müllheizkraftwerk, in der Großeislinger Straße in Göppingen und in der Neuwiesenstraße in Geislingen) gegen eine Pauschalgebühr in Höhe von 10,00 € angenommen. Auch hier gilt die kostenlose Kleinmengenregelung bis 20 Liter.

Altholz:

Auch Altholz wird in haushaltsüblichen Mengen nun kostenlos angenommen. 

Batterien:

Batterien – mit Ausnahme von Autobatterien – werden wieder kostenlos angenommen.

Papier/Kartonagen:

Es gibt keine Unterscheidung von Papier- und Kartonagencontainern. Eine Trennung ist nun nicht mehr erforderlich.

Wertstoffhof Börtlingen:

Hauptstraße, am Ortsausgang Richtung Breech, beim Wasserturm

Öffnungszeiten: freitags, 16:00 Uhr bis 18.00 Uhr, samstags, 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Landesfamilienpass (Gutscheine 2018)

 

Die Gutscheinkarten 2018 zum Landesfamilienpass sind eingetroffen und können unter Vorlage des Landesfamilienpasses ab sofort beim Bürgermeisteramt abgeholt werden. Mit dem Landesfamilienpass können landeseigene Schlösser und Schaugärten vergünstigt bzw. unentgeltlich besucht werden. Das Angebot wird durch Freizeitparks und Museen ergänzt - hier werden Ermäßigungen bis zum freien Eintritt möglich.
 

Einen Landesfamilienpass können Familien erhalten, die in häuslicher Gemeinschaft

  • mit mindestens drei kindergeldberechtigenden Kindern leben,
  • aus nur einem Elternteil bestehen und mit mindestens einem kindergeldberechtigenden Kind zusammenleben,
  • mit einem kindergeldberechtigenden schwerbehinderten Kind (Grad der Behinderung von mindestens 50) zusammenleben,
  • SGB-II- oder kinderzuschlagsberechtigt sind und mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind zusammenleben oder
  • Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten und mit mindestens einem kindergeldberechtigten Kind zusammenleben.

Im Landesfamilienpass sind alle berechtigten Personen eingetragen. Bei Änderungen des Personenkreises ist ein neuer Landesfamilienpass zu beantragen. Sobald die vorgenannten Anspruchsvoraussetzungen nicht mehr vorliegen, muss der Familienpass dem Bürgermeisteramt zurückgegeben werden.

Anträge auf Ausstellung eines Landesfamilienpasses sowie die Gutscheine für 2018 können beim Bürgermeisteramt, Bürgerbüro, Zimmer 5, abgeholt werden.

Notariatsreform zum 01.01.2018

Zum 01.01.2018 tritt die Notariatsreform in Baden-Württemberg in Kraft.

Das bislang für Börtlingen zuständige Notariat Göppingen II wird zu diesem Stichtag aufgelöst.

Ebenfalls zum 01.01.2018 werden die bisherigen Abteilungen Nachlassgericht und Betreuungsgericht des Notariats dann auch vom Amtsgericht Göppingen übernommen.

Das Grundbuchamt wurde bereits im Laufe dieses Jahres in das zentrale Grundbuchamt Ulm eingegliedert.

Beurkundungen aller Art und sonstige notarielle Dienstleistungen werden ab dem 01.01.2018 dann landesweit nur noch von freiberuflichen Notaren ausgeübt, deren Zahl, Amtssitz und jeweilige Inhaber des Amtes von der Landesjustizverwaltung aufgrund eines Auswahlverfahrens festgelegt wurden.

Die Notare Uwe Murrath und Kathrin Wahl stehen für alle notariellen Angelegenheiten zur Verfügung.

Kontaktdaten:

a) Notare:
    Murrath, Wahl, Weber ab 01.01.2018
    Schützenstraße 7, 73033 Göppingen, Telefon 07161/653140.

b) Amtsgericht Göppingen
   
Schlossplatz 1, 73033 Göppingen, Tel. 07161/63-0.


Börtlingen wird Grundbucheinsichtsstelle

Mit der Neuordnung des Grundbuchwesens in Baden-Württemberg wurde das Grundbuchamt Göppingen mit den zugehörigen Gemeinden beim Notariat Göppingen zum 16.12.2016 aufgehoben. Seit dem 19.12.2016 ist das Grundbuchamt beim Amtsgericht Ulm erreichbar.

Die Gemeinde Börtlingen hat sich dafür entschieden, ab 01.07.2017 eine Grundbucheinsichtsstelle einzurichten. So müssen Bürger sowie weitere Interessenten zukünftig für die Einsichtnahme in das Grundbuch nicht zu dem nun für Börtlingen zuständigen Grundbuchamt nach Ulm fahren.

Die Grundbucheinsichtsstelle wird im Rathaus Börtlingen, Bürgerbüro, Zimmer 5, 1. Stock, eingerichtet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, barrierefrei das Grundbuch in Zimmer 2, Erdgeschoss, einzusehen.

Als Serviceleistungen werden bei persönlichem Erscheinen angeboten:

Einsichtnahme in das Grundbuch

Erteilung von einfachen und amtlichen Grundbuchausdrucken

Einsichtnahmen in das Grundbuch sind gebührenfrei, für einfache (unbeglaubigte) Grundbuchausdrucke sind 10 Euro sowie für amtliche (beglaubigte) Grundbuchausdrucke 20 Euro an Gebühren in bar zu entrichten.

Wichtig: Der Eigentümer hat sich durch ein gültiges Ausweisdokument auszuweisen, der Nichteigentümer hat die Vollmacht des Eigentümers vorzulegen bzw. das berechtigte Interesse darzulegen (§ 12 Grundbuchordnung).

Die Grundbucheinsichtsstelle kann aus rechtlichen Gründen keine Beurkundungen und keine Änderungen im Grundbuch vornehmen. Anträge oder Ersuchen, die auf eine Eintragung im Grundbuch gerichtet sind, sollen beim zuständigen Grundbuchamt Ulm, Amtsgericht Ulm – Grundbuchamt - , Zeughausgasse 14, 89073 Ulm (Tel. 0731 / 189-3400).eingereicht werden.